Der AVM FRITZ!WLAN USB Stick N im professionellen Test
Aktuell veröffentlichte AVM einen leistungsstarken USB-Stick, welcher laut Hersteller für die Einrichtung eines professionellen WLAN-Netzes verwendet werden kann. Selbstverständlich sollen hierbei die aktuellen Standards der kabellosen Übertragung von Daten und Informationen unterstützt werden. Unser weitreichender Test deckt auf, ob das Modell über Schwächen in der Anwendung verfügt oder auf ganzer Linie überzeugt.
Die technischen Spezifikationen
In unserem Test legten wir auf die technischen Details des AVm Fritz!WLAN USB Stick N gesonderten Wert. Laut Hersteller soll er mit beeindruckenden Leistungsdaten überzeugen. Dank innovativer Technologie kann das USB-Stick aufgrund des modernen WLAN-N-Standards Datenübertragungsraten von bis zu 300 MBit/s gewährleisten. Wir versendeten selbst größere Dateien und waren von den zügigen Geschwindigkeiten überrascht. Um eine möglichst hohe Kompatibilität zu umliegenden Netzwerken und Geräten nutzen zu können, verfügt der Stick über die gängigen WLAN-Standards 802.11n/g/b/a. Dank der Dualband-Technik können zwei Frequenzen simultan in Anspruch genommen werden. In unserem Test führten wir die Netzwerke über eine 2,4 GHz- und eine 5 GHz-Verbindung aus. Eine professionelle WPA2-Verschlüsselung sorgt für das gewünschte Maß an Sicherheit. Besonders überrascht hat uns die Einfachheit des ganzen Systems. Der Stick muss lediglich in den gewünschten Computer oder sonstiges Gerät gesteckt werden, um das Netzwerk unmittelbar in Betrieb nehmen zu können. Eine weitreichende Konfiguration vorab erschien nicht erforderlich. Trotz der Unterstützung des zügigen USB 2.0 wird ebenfalls eine Kompatibilität zu der älteren 1.1-Ausführung gewährleistet. Aus diesem Grund lief der Stick in unserem professionellen Test sowohl auf neuen als auch älteren Computern. Zudem liegt dem Lieferumfang bereits eine erstklassige Software zur Steuerung der WLAN-Verbindung und Anpassung der gewünschten Sicherheitsoptionen bei. Die nötige Installation erfolgt automatisch, nachdem der Stick eingesteckt wurde. Dies traf auf die Betriebssysteme Microsoft Windows 7, Vista und XP ab dem Service Pack 2 zu.
Die simple Handhabung
Der Hersteller preist dieses Gerät mit der innovativen “Stick&Surf”-Technologie an. Alles, was für die Konfiguration vonnöten ist, ist das Einstecken des USB-Sticks in das gewünschte Gerät. Anschließend kann das leistungsstarke Netzwerk in Anspruch genommen werden. Nachdem der FRITZ!WLAN USB Stick N einmalig mit dem USB-Host Ihrer FRITZ!Box verbunden wurde, werden die für die Absicherung des Netzwerks erforderlichen Daten automatisch auf den Stick übertragen. Anschließend muss der Stick an den heimischen Computer angeschlossen werden, um die WLAN-Verbindung vollends nutzen zu können. Ohne zusätzliche Konfigurationen erscheint ein WLAN N-Netz aktiv. Hinzu kommt, dass die Sendeleistung flexibel geregelt werden kann. Auf diese Weise kann der Stromverbrauch und die Funkreichweite individuell festgelegt werden.
Das Fazit
Der AVM FRITZ!WLAN USB Stick N kann in vielerlei Hinsicht überzeugen. Er ermöglicht Datenübertragungsraten von bis zu 300 MBit/s und kann dank seines kompakten Designs problemlos transportiert werden.
Ist ja alles schön und gut, aber trotz einer vollmundigen Ankündigung, auf technische Details Wert zu legen, schreiben Sie über genau die fast nichts. Wie sieht es denn mit den Übertagungsraten aus? 300mbit werden zwar draufgeschrieben, erreicht jedoch werden meist deutlich weniger.
Ohne diese Information ist der Beitrag vollkommen wertlos, tut mir leid.